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Die deutsch-dänische Grenze 1920: eine demokratische Wahl

Nach dem Ende des ersten Weltkriegs wurde auf der Friedenskonferenz von Versailles vereinbart, dass der Grenzverlauf zwischen Dänemark und Deutschland zur Abstimmung gestellt werden sollte. Aber wo sollte die neue Grenze gezogen werden?

 

Illustration der Wählerbeteiligung bei der Wahl im Jahr 1920: DK (rot);, DE (gelb). Angelehnt an die Karte von Jørgen Andersen, Museum Sønderjylland – Arkæologi Haderslev (https://historiekanon.dk/hoejdepunkter/genforeningen/). Illustration: Michael Hjort

Es ist der 29. Juni 1919: Wir sind in Versailles, Frankreich, und soeben wurde nach dem Ende des ersten Weltkriegs im November 1918 der Friedensvertrag unterzeichnet (unter dem Protest Deutschlands). Der amerikanische Präsident Woodrow Wilson (1856-1920) hatte zu diesem Zweck 14 Punkte vorgelegt, die seiner Meinung nach die Chance auf einen dauerhaften Frieden böten. Einer der wichtigsten Aspekte war das übergeordnete Prinzip der nationalen Selbstbestimmung, das den Weg für die Abstimmung ebnete:

"Die Grenze oder Nationalität eines Volkes kann entweder anhand objektiver Kriterien, wie der Sprache, Traditionen, der Kultur, der Geschichte und der Religion, oder aufgrund eines subjektiven Kriteriums festgelegt werden, und das wäre die Frage, welcher Nation die einzelnen Einwohner angehören möchten. Letzteres bedeutet, dass eine Volksabstimmung stattfinden muss, die bestimmt, wo die Grenze verlaufen soll."
im dänischen Original aus „Rigsarkivets undervisningsteam"
2020, s. 5

Eine dieser Abstimmungen betraf das Gebiet Schleswig (eingeteilt in drei Zonen, die nördliche, die mittlere und die südliche), und demnach nicht den Bereich bis hinunter zu der Grenze, wie sie vor 1864 bestanden hatte (Holstein und Lauenburg). Dänemark war bereits vor dem Ende des Krieges auf die Forderung nach einer Volksabstimmung vorbereitet gewesen, da ein Mitglied des deutschen Reichstages, H. P. Hanssen, eine codierte Postkarte nach Kopenhagen geschickt hatte, bevor er schließlich im Oktober 1918 im deutschen Reichstag die Forderung nach einer Volksabstimmung in Schleswig vorbrachte.

Zoneneinteilung

Eines der großen Probleme in Bezug auf die Abstimmung war die Frage, wo die Grenze verlaufen sollte und wie man der „Grenze des Volkes“ am besten entsprechen könnte. H.P. Hanssen und der Wählerverein in Apenrade formulierten im November 1918 die „Apenrader Entschließungen“, in denen man vorbrachte, dass man Nordschleswig als eine Einheit und als Ausgangspunkt für die Grenzabstimmung sehen wollte – ausgehend von der so genannten Clausen-Linie.

Clausen-Linie

1901 veröffentlichte der dänische Historiker H.V. Clausen im „Haandbog i det nordslesvigske Spørgsmaals Histori’ einen Artikel, in dem er auf der Grundlage detaillierter Listen, die er zu Süderjütland/Schleswig ausgearbeitet hatte, kartierte, wie weit sich die dänische Sprache und das dänische Nationalgefühl nach Süden erstreckten. Diese ”… detaillierten Listen zum süderjütischen Landsmann und dessen Heimatsprache und Nationalgefühl, Grundeigentum und vielem mehr“ (im dänischen Original aus: „Rigsarkivets undervisningsteam“, 2020, S. 21) bildeten die Grundlage für ein Modell zu einer Linienziehung, das mit großer Wahrscheinlichkeit angab, wo die Grenze zwischen überwiegend dänisch gesinnten und überwiegend deutsch gesinnten Menschen verlief – später bekannt als die „Clausen-Linie“. Auch wenn sich Clausens Grenzverlauf auf ein Modell stützte, das viele verschiedene Elemente umfasste, führte er seine Linie nicht zu Ende, was einem politischen Aspekt geschuldet war:

"Die Linie verlief südlich von Tondern, aber H.V. Clausen zog sie nicht komplett durch, sondern ließ sie bei Frøslev enden, 7 km nordwestlich von Flensburg. Vermutlich hatte er Flensburg als dänische Stadt aufgegeben, wollte aber die national gestimmten dänischen Kreise (oder die preußischen Behörden) nicht provozieren, die nicht zur selben Erkenntnis gekommen waren."

Uneinigkeit in Bezug auf die Grenzziehung

Wie bereits erwähnt, erwartete Clausen nicht, dass die Einteilung einhellig angenommen werden würde, da beispielsweise die Flensburg-Bewegung Flensburg ungeachtet des Abstimmungsergebnisses Dänemark zuschlagen wollte. Dann gab es auch noch die Danewerk-Bewegung, die sich dafür einsetzte, die Grenze südlich der Stadt Schleswig zu ziehen (entlang des alten Danewerk). Die Danewerk-Bewegung betrachtete diesen Grenzverlauf als historisch so festgelegt und nicht als Frage der Selbstbestimmung der Bevölkerung. Möglicherweise war dies dem Umstand geschuldet, dass es als höchst unwahrscheinlich erschien, in Südschleswig eine Mehrheit für einen Grenzverlauf zu bekommen, bei dem ganz Schleswig dänisch werden würde. Letztendlich wurden für die Abstimmung drei Zonen festgelegt, wobei die südliche, 3. Zone nicht von der dänischen Regierung vorgeschlagen worden war und später gestrichen wurde:

Fredskonferencen i Versailles … var tilrettelagt sådan, at både officielle og uofficielle deputationer kunne modtages. Dette udnyttede en privat dansk gruppe kaldet Dannevirkebevægelsen, der ønskede, at den kommende grænse skulle løbe langs Dannevirke… Med aktiv støtte fra fransk diplomati, der ønskede at svække Tyskland så meget som muligt … blev [bevægelsen] behandlet på lige fod med det officielle Danmarks henvendelse.

Die Friedenskonferenz in Versailles … war so gestaltet, dass sowohl offizielle als auch inoffizielle Deputationen möglich waren. Das hat sich eine private, dänische Gruppe mit dem Namen „Danewirke-Bewegung“ zunutze gemacht, deren Anliegen es war, dass die zukünftige Grenze dem Danewirke folgen sollte … Aufgrund der aktiven Unterstützung der französischen Diplomatie, die Deutschland möglichst stark schwächen wollte … wurde [die Bewegung] ebenso behandelt wie der offizielle Antrag Dänemarks.

Die französischen Beamte, die der praktischen Arbeit der Friedenskonferenz vorstanden, konnten die Dinge so arrangieren, dass im Friedensvorschlag vom Mai 1919 nicht nur eine en bloc vollzogene Abstimmung in Nordschleswig (1. Zone) und eine separate, gemeindeweise erfolgende Abstimmung in Mittelschleswig (2. Zone), sondern auch noch eine separate, gemeindeweise angesetzte Abstimmung in einer 3. Zone vorgesehen war … Letzteres ging weit über das hinaus, was man von offizieller dänische Seite aus beantragt hatte … Die Regierung und die Venstre-Partei einigten sich daraufhin auf eine friedfertig formulierte Erklärung, aus der hervorging, dass eine Abstimmung in der 3. Zone nicht im Interesse Dänemarks sei und nicht dem offiziellen Wunsch Dänemarks entsprach. Auf Druck des britischen Premierministers Lloyd George … wurde die Bestimmung zu einer 3. Zone im finalen Friedensvertrag nicht mehr erwähnt.
(Jørgen Fink, 2019)

So kam es am Ende zu zwei Abstimmungen über den dänisch-deutschen Grenzverlauf, die, ausgehend von der Clausen-Linie – wobei Flensburg zur 2. Zone gehörte – am 10. Februar 1920 (1. Zone) und am 14. März 1920 (2. Zone – die südliche Zone) stattfanden.

Abstimmungen

Abstimmung 1920

1. Zone (111.191 Stimmberechtigte, Wahlbeteiligung von 91,5)

i %

2. Zone (70.854 Stimmberechtigte, Wahlbeteiligung von 91)

i %

Für Dänemark

75.431

74,9

12.800

19,8

Für Deutschland

25.329

25,1

51.724

80,0

Quellen: https://graenseforeningen.dk/om-graenselandet/leksikon/afstemningen-10-februar-1920
https://graenseforeningen.dk/om-graenselandet/leksikon/afstemningen-14-marts-1920

Wie sich aus der zu Beginn des Artikels eingefügten Karte und der oben stehenden Tabelle entnehmen lässt, scheint Clausens Modell für die Grenzziehung ziemlich genau mit der überwältigenden Mehrheit auf beiden Seiten der Grenze überein zu stimmen. Sein Modell und die ihm zugrunde liegenden Annahmen und Daten scheinen gute Indikatoren dafür gewesen zu sein, wo die Grenze verlaufen könnte. Allerdings gab es auch einzelne Ausnahmen, wie Tondern und Apenrade, wo man mit 23 % bzw. 45 % für Dänemark stimmte:

Hinsichtlich der Art und Weise der Abstimmung ging man in den zwei Zonen unterschiedlich vor: In der 1. Zone wurde das Ergebnis en bloc bestimmt, während in der 2. Zone gemeindeweise abgestimmt wurde. Darüber hinaus zeigte sich Flensburg in stärkerem Maße deutsch gesinnt (75 %), als die Flensburg-Bewegung vermutet hatte.

Danmarkshistorie.dk hat ein kurzes Video zur Abstimmung in Flensburg erstellt (es sind englische Untertitel verfügbar)

Spielen wir doch an dieser Stelle einmal mit dem Gedanken, die Abstimmung in der 1. Zone wäre genauso gehandhabt worden wie in der 2. Zone und hätte gemeindeweise stattgefunden. Im dänischen Reichsarchiv gibt es eine Karte, die 1920 vom damaligen „Det midlertidige Ministerium for sønderjydske Anliggender“ („Vorläufiges Ministerium für süderjütische Angelegenheiten“) erstellt wurde. Ihr kann man die Abstimmungsergebnisse der einzelnen Gemeinden entnehmen. Es gibt südlich der Grenze keine Gemeinden, die für einen Anschluss an Dänemark stimmten, während die Städte Tondern und Apenrade, wie bereits erwähnt, für einen Anschluss an Deutschland stimmten:

Quelle: https://genforeningen2020.dk/historien/afstemningerne-10-februar-og-14-marts-og-resultatet/

Das hätte zu folgender Grenzziehung geführt:

Afsteming 1920 grænse med enklaver

Wenn man die Bildung von Enklaven vermeiden möchte, treten bei dieser Grenzführung mindestens zwei Probleme auf, da Sonderburg und Apenrade von Gebieten umgeben sind, die überwiegend dänisch gestimmt haben. In etwa dieselbe Idee hatte auch Johannes Tiedje, der nach der ersten Abstimmung (1. Zone) die Ziehung einer neuen Linie vorschlug, die unter anderem nördlich von Hoyer und Tondern verlaufen sollte:

“Der Tiedje-Gürtel war ... so aufgebaut, dass nur die Ecke um Tondern herum wirklich eine deutsche Mehrheit hatte: 1.426 dänische Stimmen gegenüber 3.690 deutschen, im Rest des Tiedje-Gürtels gab es, einschließlich des Bezirks Tingleff, eine dänische Mehrheit von 4.131 dänischen Stimmen gegenüber 3.104 deutschen. Das hätte bedeutet, dass man die deutsche Übermacht in der Umgebung von Tondern benutzt hätte, um die übrigen Bezirke mit dänischer Mehrheit zu überstimmen (mit Ausnahme von Tingleff). Hinsichtlich des Prinzips gab es keinen Unterschied in der Sichtweise, die hinter der Clausen-Linie bzw. der Tiedje-Linie steckte. Im ersten Fall hatte es durch die En-Bloc-Regelung einen Ausgleich zugunsten Dänemarks gegeben, im zweiten Fall auf derselben Grundlage einen Vorteil für Deutschland”

Eine Volksabstimmung ist Anlass zu vielen Fragen und Diskussionen. Wie soll man die Gebiete in Bezirke aufteilen? Sollen größere Gebiete gemeinsam oder auf Gemeindeebene abstimmen? Was bedeutet eigentlich eine Mehrheit? Darüber hinaus gab es die Möglichkeit, dass Menschen, die weggezogen waren, in ihre Bezirke zurückkehren konnten, um ihre Stimme abzugeben, da „… alle Personen über 20 Jahre, die im Abstimmungsgebiet geboren wurden oder dort seit dem 1. Januar 1900 ansässig waren“ (Grænseforeningen) ), ein Stimmrecht hatten. All diese Aspekte machen eine Wahl zu einer komplizierten Angelegenheit – beispielsweise dann, wenn man mit der so genannten „Winner-Takes-All“-Methode arbeitet, wie es bei der englischen Parlamentswahl der Fall ist. Bei dieser Methode entspricht jeder Wahlbezirk einem Mandat im Parlament, was bedeutet, dass die Wahl faktisch aus vielen kleinen Wahlen besteht, die keinen unmittelbaren Einfluss aufeinander haben. Das hat den Vorteil, dass jeder Bezirk eine sehr direkte Verbindung zum Parlament hat. Die Konsequenz ist aber auch, dass ein Wahlergebnis möglicherweise nicht besonders repräsentativ ist, wenn man den Blick auf das gesamte Land erweitert. So waren die Konservativen bei der letzten Wahl im Jahre 2019 die absoluten Gewinner, wenn man sich die Mandate ansieht. Dort errangen sie ein Plus von 14,8 %, aber ihr Stimmanteil lag nur 1,2 % höher als bei der vorigen Wahl. Die Labour-Partei hingegen verlor 22,5 % ihrer Plätze (Mandate) im Parlament, obwohl sie bei den Stimmen im Vergleich zur vorigen Wahl „nur“ ein Minus von 7,8 % verzeichnen musste. Ein Grund für diesen Unterschied könnte sein, dass die Labour-Partei einige Kopf-an-Kopf-Rennen verloren hatte, die die Konservativen für sich verbuchen konnten. Wenn du mehr über interessante Aspekte von (Wahl-)Systemen wissen möchtest, empfehlen wir dir, dich über den Begriff Gerrymandering zu informieren. Gerrymandering ist nach einem früheren Gouverneur (Gerry) und einer sehr umstrittenen Grenzziehung benannt, die seinem Bezirk die Form eines Salamanders gegeben hatte.

Osterkrise

Auch wenn die Grenzziehung auf zwei Aspekten basierte– der Clausen-Linie, die die Grundlage für die Festlegung der Zonen war, und einer anschließenden demokratischen Abstimmung – löste das Ergebnis in Dänemark eine demokratische Krise aus. Die Flensburg-Bewegung, Politiker der Parteien „Det Konservative Folkeparti“ und „Venstre“, bestimmte Geschäftsleute und selbst König Christian X bestanden darauf, dass Flensburg dänisch bleiben sollte, zumindest aber, dass „das Land für 10-15 Jahre unter internationale Oberhoheit gestellt werden sollte, in Selbstverwaltung und wirtschaftlicher Gemeinschaft mit Dänemark. Hierzu muss eine neue Abstimmung erfolgen“ (Den Store Krig 1914-1918). Die amtierende „Radikale“-Regierung unter dem Ministerpräsidenten Zahle hingegen plädierte dafür, die Abstimmung und die „Grenze des Volkes“ zu akzeptieren, was letztendlich dazu führte, dass der König die Regierung absetzte – sie quasi stürzte:

”... man versuchte, einen südlicheren Grenzverlauf zu erzwingen und damit im Zuge der Wiedervereinigung einen größeren Teil Süderjütlands für sich zu bekommen. Zum Widerstand trug dabei nicht nur Nationalismus bei, sondern auch eine generelle Unzufriedenheit mit der Wirtschaftspolitik der Radikalen. Die radikale Regierung wollte das Ergebnis der Volksabstimmung nicht übergehen, woraufhin sie in den Osterferien (am 29. März 1920) von Christian X abgesetzt wurde. Diese Einmischung des Königs sorgte in radikalen und sozialdemokratischen Kreisen, in der Gewerkschaftsbewegung und in Teilen der Presse und der Bevölkerung für massive Nachwirkungen.”

Wie Jens Gunni Busck schreibt, meinte Christian X, „… einen Erbanspruch auf ganz Schleswig zu haben, und sympathisierte mit der verbreiteten Forderung, ‚Flensburg heim ins Reich‘ zu holen“ (Danmarkshistorien.dk),weshalb er sich dazu entschloss, die Regierung in einer Aktion, die man als Staatsstreich bezeichnen könnte – und zu der er keinerlei demokratische Befugnis hatte – einfach abzusetzen. Die Krise endete mit der Ausschreibung der Parlamentswahl vom 26. April 1920 und einer daraus hervorgehenden Venstre-Regierung.

Auch wenn die Clausen-Linie also die Feuerprobe einer demokratischen Abstimmung bestanden hat, gab es viele Strömungen und Einmischungen, die versuchten, das Ergebnis zu ändern:

”Die dänische Flensburg-Bewegung versuchte später, eine Internationalisierung der 2. Zone anzuregen, während die deutsche Regierung eine an der „Tiedje-Linie“ ausgerichtete Grenzziehung nördlich von Hoyer, Tondern, Rapstedt und Rinkenis vorschlug. Nach einigen wechselseitigen Diskussionen legte die internationale Kommission schließlich eine Grenze fest, die ihren Ausgangspunkt in der Clausen-Linie hatte."

Letztendlich gelang damit die Bestimmung des heutigen Grenzverlaufs, und so ist es im Juni 2020 nun schon 100 Jahre her, dass eine der demokratischsten Grenzen gezogen wurde, die es überhaupt gibt.

Links:

https://danmarkshistorien.dk/leksikon-og-kilder/vis/materiale/genforeningen-1920/

https://kilderne.dk/wp-content/uploads/2020/03/Maxibog_Genforeningen_Rigsarkivet.pdf

https://genforeningen2020.dk/historien/afstemningerne-10-februar-og-14-marts-og-resultatet/

https://graenseforeningen.dk/om-graenselandet/leksikon/afstemningen-10-februar-1920

https://graenseforeningen.dk/om-graenselandet/leksikon/paaskekrisen-regeringskrise-i-1920

https://danmarkshistorien.dk/leksikon-og-kilder/vis/materiale/folketingsvalget-april-1920/

https://graenseforeningen.dk/om-graenselandet/leksikon/clausen-linjen

https://en.wikipedia.org/wiki/Woodrow_Wilson

https://en.wikipedia.org/wiki/Fourteen_Points

https://danmarkshistorien.dk/leksikon-og-kilder/vis/materiale/valgtema-verdenskrigen-og-paaskekrisen-1915-1920/

https://graenseforeningen.dk/om-graenselandet/leksikon/paaskekrisen-regeringskrise-i-1920

https://genforeningen2020.dk/historien/paaskekrisen/

http://www.danskmindretal.dk/historie/pa-graensen-af-graenser/folkeafstemningen-og-graensen-af-1920/

https://graenseforeningen.dk/om-graenselandet/leksikon/1919-versaillestraktaten-af-28-juni

https://danmarkshistorien.dk/leksikon-og-kilder/vis/materiale/genforening-eller-slesvig-delt-graensedragning-og-afstemningskamp-i-mellemslesvig-i-1920/

https://genforeningen2020.dk/historien/hvor-skal-graensen-gaa-og-hvor-maa-der-stemmes/

https://danmarkshistorien.dk/leksikon-og-kilder/vis/materiale/aabenraa-resolutionen-17-november-1918/

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/70/S%C3%B8nderjylland.png

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/70/S%C3%B8nderjylland.png

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